Startseite Über uns Unsere Projekte Unsere Sponsoren Ferienfreizeit 2010 Kontakt und Blog Gästebuch Neue Seite 8 Betreuer Termine Schirmherrin Traurige Tatsachen Webradio Kinderseite Neue Seite 15 News Neue Seite 17 Neue Seite 18 Gala Downloads Neue Seite 24 Neue Seite 25 Bewerbung Sendezeiten Neue Seite 15Das Konzept:Schaut man sich in der Bevölkerung um stellt man immer wieder fest, dass die meisten Kinder und Heranwachsenden, die intensiver Musik machen, eher zu den wohlhabenderen Familien gehören. Dieser Umstand wird sich wohl auch in naher Zukunft nicht ändern. Warum gerade Hip Hop?Ein wichtiges Element in der Arbeit mit jungen Menschen ist es, Werte wie Respekt und Gemeinschaft zu vermitteln und sie durch Kreativität, Verantwortung zu einer positiven Lebensgestaltung und Lebenseinstellung zu bewegen. Die verschiedenen Elemente der Hip Hop Kultur, Musik ( Rap), Tanz ( Breakdance), Dj ing, und Bildende Kunst ( Graffiti) bieten für Jugendliche vielseitige Entfaltungsmöglichkeiten und können z.B. als „ Integrationsmedium“ dienen, da sie unabhängig von Herkunft, sozialem Status, Alter, Geschlecht und Ethnie sehr beliebt sind. Hip Hop als sozialarbeiterisches Angebot erfüllt gem. §11 Abs. 3 SGB VIII sämtliche Aspekte der außerschulischen, Sport bezogenen und internationalen Jugendarbeit. Die Größe der Hip Hop Szene ist schwer zu bestimmen, da es dazu keine Statistiken gibt. Nach einer Schätzung des Portals für Jugendszenen gibt es weit über drei Millionen an Hip Hop interessierte Jugendliche liegt schätzungsweise bei mehreren Hunderttausend. Die meisten Hip Hop Fans sind zwischen 12 und 18 Jahre alt. Die Bedeutung, die Hip Hop für Jugendliche hat, wird deutlicher, wenn man um die Geschichte des Hip Hop und seine jetzige Struktur weiß. Daran lassen sich die Gründe ableiten, warum sich ein Jugendlicher für die Teilnahme an dieser Kultur entscheidet. Kaum eine andere Bewegung hat die Jugend so geprägt wie die des Hip Hop. Diese in den frühen 70er Jahren entstandene Kultur breitete sich schnell weltweit aus und wurde auch in Deutschland immer populärer. Allein durch die Aktivität innerhalb dieser Kultur, beispielsweise durch das Ausführen eines der Elemente, kann die Ausbildung vieler zuvor genannter Eigenschaften effektiv gefördert werden. Aus der Grundidee, einen sozialen positiven Gegenpol zu Ganggewalt, Kriminalität und Drogensucht zu gestalten, Entwickelte sich speziell im Hip Hop eine eigene Kulturform. In dieser stehen sich ganz nach dem Fai Play Gedanken, in Wettkämpfen (Battles) die Besten ihres einvernehmlichen Respekts zu akzeptieren. Vorreiter dieses Gedankens was die ZULU NATION die unter anderem von AFRIKA BAMBAATA gegründet wurde. Hip Hop kann hier ganz konkret als Jugendarbeit dienen. Ziel meiner Thesis ist es Sozialarbeitern aber auch anderen in der Jugendarbeit tätigen Personen ein gutes Grundwissen an Hip Hop spezifischen Themen zur Verfügung zu stellen. Um das Medium Hip Hop betreffenden Themen anzubieten. Dies ist besonders wichtig um Jungendliche, sofern sie sich nur sehr oberflächlich oder äußerst wenig für Hip Hop interessieren, an jenem Punkt abzuholen, an dem sie stehen. Die Konzepte müssen immer an den bereits vorhandenen Interessen anknüpfen. Diese können dann beispielsweise in einer offenen Hip Hop Gruppe ausgebaut werden, in der das Ausprobieren der vier Elemente des Hip Hop im Vordergrund steht und der lehrende Aspekt in den Hintergrund tritt oder nur auf Anfrage hinzukommt. In Gruppen von Jugendlichen, die bereits aktiv im Bereich Hip Hop sind oder Ansätze der Aktivität zeigen, können Angebote der Jugendarbeit wesentlich zielorientierter ablaufen. Hier kann die Kreativität der einzelnen gezielt gefördert werden. Eigeninitiative und mithilfe der Jugendlichen sollte eine Grundvoraussetzung sein. Hip Hop als Jugendarbeit kann, auch wenn diese sehr viele Jugendliche erreicht, nicht universell auf jeden Jugendlichen übertragen werden, weil Interesse einer Person zu dieser Kultur sehr ungleich ausgebildet ist. Umso wichtiger ist es jedoch, diese Art der Jugendarbeit mit den Gebieten zu verbinden, die eine wesentlich breitere Gruppe der Jugendlichen erfasst. Äußerst sinnvoll erweist sich aber das Arbeiten mit dem Medium Hip Hop bei interkulturellen Gruppen. Waren es doch meist Kinder von Gastarbeitern die in Deutschland dem Hip Hop ein Gesicht gaben und ihn zum Leben erweckt haben. Wie sich aus dem geschichtlichem Hintergrund der Kultur erkennen lässt, war Hip Hop schon immer ein Medium, welches verschiedene Kulturen miteinander verbunden hat. Der Grundsatz „ Es zählt nicht wer du bist, sondern was du machst“, der genau auf den oben genannten Hintergrund des Miteinanders verschiedener Kulturen bezogen ist,verdeutlicht noch einmal, das es möglich ist, Respekt und Akzeptanz anderen gegenüber zu fördern und eine Gemeinschaft durch Hip Hop zu festigenUnser ZielEinerseits möchte ich mit der erwähnten Thesis Sozialarbeitern, Lehrern und andern interessierten in der Jugendarbeit tätigen Personen einen Einblick in das Weitumspannende und sehr interessante Thema des Hip Hops und seinen damit verbundenen Elementen Rap, Breakdance, Graffiti und Djings geben.Anderseits aber auch, Kindern und Jugendlichen eine Aufgabe bieten, wo sie sich am Ende eines Auftritts durch den Applaus der Zuschauer eine positive Bestätigung abholen. AblaufDie unter der Leitung von Frank Haase alias Frank touch, stattfindenden Workshops finden samstags im 14 Tage Rhythmus statt. Beginnen in der Regel um 9:00h und Enden ca. 13 Uhr. Weitere Infos sind auch unter info@touch-musiclabel.de oder bei Kinder am Rande der Stadt direkt zu erhalten. Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |