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Bericht von Irene zur Ferienfreizeit

IRENE SCHREIBTRitterfreizeit 2014Am 09.08.2014 ging es los. Mit dem Reisebus und unserem netten Busfahrer Timo fuhren wir um 10:00 Uhr los nach Wülmersen bei Kassel in das schöne Wasserschloss. Alle waren ganz aufgeregt, was sie wohl erwarten wird.Dort angekommen, wurden wir von Wendelin und Hermann herzlich empfangen. Auf der Zeltwiese kam dann die Überraschung. Wir mussten unsere Zelte selber aufschlagen. Für die Kinder eine super Erfahrung, den Schlafplatz für die nächsten 14 Tage selber zu errichten.Danach ging es erstmal darum, das Schloss zu erkunden. Im früheren Stall waren die Bäder und Toiletten, im Herrenhaus war die Küche. Es gab viele Ecken, wo man sich verstecken konnte. Drum herum nur Feld und Wiesen. Natur pur.Am ersten Morgen ging Irene mit Hermann zum Bauern, wo er immer frische Milch holte. Die schöne Aufgabe war ihm schnell abgenommen, Hermann durfte dafür in der Zeit Kaffee für die Betreuer kochen . So ging unsere Betreuerin jeden Morgen mit einigen der Kinder, je nachdem wer so früh schon wach war, zum Bauern um Milch zu holen. Der Bauer hat uns erlaubt, in den Stall zu gehen und die Kühe anzuschauen. Zwei neugeborene Kälbchen konnten wir in dieser Zeit bewundern. Eins davon war so zutraulich, dass es sofort, als es die Kinder sah, ankam und sich streicheln ließ. Dieses Kälbchen musste gefüttert werden. Der Bauer hat den Kindern erklärt, dass es krank sei und nicht richtig trinken kann und deshalb aufgepäppelt werden muss. Wir konnten fast jeden morgen bei der Fütterung dabei sein.Dann kam noch Nino, ein Freund von Wendelin und ebenfalls ein Betreuer. Die beiden haben eine aufregende Klettertour durch den Wald organisiert. Es war aufregend für alle Beteiligten und viele mussten Mut beweisen und waren danach überglücklich, es geschafft zu haben. Auch die beteiligten Betreuer.Leider musste uns Nino nach einigen Tagen wieder verlassen. Wie haben ihn gebührend verabschiedet.Während der gesamten Zeit wurde die Ritterausrüstung zusammengestellt. Schilder aus Holzplatten zugesägt und bemalt. Jedes Zelt war eine Rittermannschaft und durfte sich sein Schild selber erstellen. Jeder Ritter benötigt natürlich ein Schwert. Da wurde fleissig gesägt und geschliffen. Auch ein Helm durfte nicht fehlen. So waren wir einige Tage damit beschäftigt, dass jeder auch seine Ritterrüstung für den Ritterkampf am Ende der Freizeit fertig gestellt hat und gut ausgerüstet war. Zwischen diesen Aktionen sind wir in den Märchenwald gefahren, in dem wunderschöne Bäume zu sehen waren mit riesen Wurzeln und auch hohle Bäume in denen man hinein und hinauf klettern könnte. Auch einen wunderschönen Wildpark haben wir besucht und Rapunzels Turm konnten wir erklimmen.In den ersten drei Tagen war das Wetter noch so schön, dass die Kinder in dem Bach, der am Schloss entlang floss, planschen konnten. Das Wasser war glasklar. Einige Kinder waren an allen drei Tagen damit beschäftigt, einen Damm zu errichten. Es wurden fleissig Steine geschleppt und aufgestapelt. Auch das Waten im Wasser und ein Picknick auf der Wiese am Bach hat allen sehr viel Spass gemacht. Unser Naturbursche Martin hat ganz viele Tiere entdeckt, die er sonst nicht zu sehen bekommt. Er war ganz in seinem Element.Am Ende der ersten Woche musste uns der Betreuer und Koch Hermann leider verlassen. Die Kinder waren sehr traurig, da ihn alle sehr ins Herz geschlossen hatten. Durch seine ruhige und liebevolle Art hatte er schnell den Zugang zu den Kindern gewonnen und sein Essen war immer sehr lecker.Einen Tag später kam dann Kathi mit Lana, ihrem Hund. Lana war anfangs etwas ängstlich bei so vielen Kindern, aber Kathi hat es verstanden, den Kindern den Umgang mit Lana zu zeigen. So wurde sie schnell ein liebgewonnenes Mitglied bei uns allen.Abends saßen wir meist am Lagerfeuer, wenn das Wetter mitgespielt hat. Wendelin hat uns dann vorgelesen. Eine spannende Geschichte über einen mutigen Jungen der Juri hieß und in der Ritterzeit gelebt hat. Es war immer eine schöne Runde, bei der die Kinder von ihren Erlebnissen vom Tag berichten konnten.Die Kinder kamen immer gern zu Wendelin, der so gut lesen konnte, um ihn zu bitten, ihnen auch beim Zubettgehen vorzulesen. Wendelin saß oft in einem der Zelte und hat Märchen vorgelesen.Am vorletzten Abend ging es dann mit einigen zur Nachtwanderung. Wir mussten unsere Taschenlampe am Anfang des Waldes bei Wendelin abgeben. Es war stockfinster. Wir hielten uns alle an einer Kette und folgten Wendelin. Es war zuerst unheimlich, aber für die Kinder eine tolle Erfahrung, auf den, der hinter einem läuft, aufzupassen und auch Vertrauen zu fassen. Dann bekamen wir unsere Taschenlampen wieder und haben noch ein Spiel gemacht, bei dem alle richtig viel Spass hatten.Während wir in der zweiten Woche auch noch an unserer Ritterrüstung arbeiteten, gingen Kathi und Wendelin an einem Tag mit den Großen auf eine große Wanderung in den Märchenwald. 16 km sind die Kinder mit den beiden gelaufen und bei dieser Wanderung kam eine tolle Idee zustande. Kathi hat mit den „Großen“ ein Theaterstück einstudiert und die Kulisse dazu erstellt, welches die Kinder zum Abschluss vorgeführt haben. Das Drehbuch dazu schrieb unsere Vanessa. Die Vorführung war ein großer Erfolg und hat allen sehr viel Spass gemacht.Dann kam das Ritterturnier am letzten Abend. Endlich kam die Ritterausrüstung zum Einsatz. Die Kinder haben ihre Rüstungen angezogen und wurden alle vor das Schloss gebeten. Wendelin hat eine Rittergruppe nach der anderen aufgerufen ins Schloss einzumarschieren. Dann ging es los auf die große Ritterwiese und das Ritterturnier begann. Es sind immer 2 Ritter aus unterschiedlichen Gruppen gegeneinander angetreten und mussten mit ihrem Schwert ein Holzblock nach einem gewissen Anlauf umwerfen. Der schnellere gewann. So wurde gegeneinander gekämpft bis eine Siegertruppe übrigblieb. Danach gab es dann noch ein Ritterquiz am Lagerfeuer. Später las Wendelin wieder vor und wir haben nebenher Stockbrot über dem Feuer gebacken.Am nächsten Morgen, nachdem wir das gröbste aufgeräumt hatten, wurde jeder einzelne zum Ritter geschlagen. So hatten wir lauter stolze Ritter am letzten Tag.Bei der Verabschiedung von Wendelin und Kathi, wobei auch Tränen bei einigen Kindern flossen, hat man den Kindern angesehen, dass es eine tolle Freizeit war.Alles in allem und trotz schlechten Wetterbedingungen war es eine schöne Zeit mit tollen Erlebnissen.